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Schweizer Electronic AG: Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2026

 

•    Umsatz steigt um 20 Prozent auf 47,3 Mio. Euro
•    EBITDA verbessert sich auf -0,4 Mio. Euro 
•    Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung zeigen Wirkung

Schramberg, 6. Mai 2026 – Die SCHWEIZER-Gruppe ist mit deutlichem Umsatzwachstum in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Der Umsatz belief sich im ersten Quartal 2026 auf 47,3 Mio. Euro und lag damit 20,2 Prozent über dem Vorjahresquartal (Q1 2025: 39,4 Mio. Euro). 

Die verstärkten Aktivitäten in der Kundengruppe Aviation & Defence führten im ersten Quartal 2026 zu einem ersten sichtbaren Umsatzbeitrag. Der Umsatz in diesem strategisch wichtigen Geschäftsfeld stieg auf 0,8 Mio. Euro nach 0,1 Mio. Euro im Vorjahresquartal.  Bei den Automobil- und Industriekunden stiegen die Umsätze um rund 18 Prozent — deutlich stärker als der Gesamtmarkt. 

Der Auftragsbestand lag zum Ende des ersten Quartals 2026 bei 211,1 Mio. Euro (31.12.2025: 194,1 Mio. Euro). Davon entfallen 125,3 Mio. Euro auf Auslieferungen im Zeitraum April bis De-zember 2026.

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) verbesserte sich auf -0,4 Mio. Euro (Q1 2025: -1,5 Mio. Euro). Aufgrund der fortgeführten Einsparmaßnahmen konnten die Funktionskosten im zweiten Jahr in Folge reduziert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf -1,7 Mio. Euro (Q1 2025: -2,8 Mio. Euro). Das Konzernergebnis lag bei -2,7 Mio. Euro (Q1 2025: -3,8 Mio. Euro).

Das Eigenkapital betrug zum Quartalsende 24,3 Mio. Euro (31.12.2025: 26,7 Mio. Euro). Die Netto-Verschuldung lag bei 2,5 Mio. Euro (31.12.2025: Netto-Liquidität von 4,2 Mio. Euro).

Prognose für das Jahr 2026
Das Management hält unverändert an den im Geschäftsbericht 2025 am 27. April 2026 veröffentlichten Erwartungen für die Ergebniskennzahlen des Geschäftsjahres 2026 fest.

Das Marktumfeld bleibt jedoch weiterhin anspruchsvoll. Insbesondere der anhaltende Trend steigender Materialpreise sowie die sich vor dem Hintergrund fortbestehender geopolitischer Unsicherheiten verschärfende Situation auf den Beschaffungsmärkten belasten die Planungssicherheit.

Ein weiterer zentraler Schwerpunkt liegt daher weiterhin auf der Sicherstellung der Materialverfügbarkeit sowie auf der Weitergabe von Kostensteigerungen an Kunden. Diese Maßnahmen sind wesentliche Voraussetzungen, um die angestrebten Ergebniskennzahlen für das Geschäftsjahr 2026 zu erreichen.